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Re: Mein Hund is
arte
24.06.,
05:40 - 06:15
Infos
Originaltitel
Re:
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Yvonne Schrodi-Dostal hat ihre Ernährung komplett auf vegan umgestellt, nun möchte sie, dass ihr zweijähriger Kurzhaarcollie Skye es ihr gleichtut. Tierärztin Lisa Walther berät die zweifache Mutter, wie sie ihren Hund dazu bringt, Pflanzen- statt Fleischfutter zu fressen. Ihr Vater hält von dieser Idee relativ wenig. Wird Skye in nur sechs Wochen Veganer sein? Der Markt für veganes Tierfutter wächst rasant. Tessa Zaune-Figlar und Valerie Henssen aus München produzieren mit ihrem Startup VegDog veganes Hundefutter. Statt Hühnerherzen, Pansen oder Rinder-Innereien verarbeiten sie Grünkohl, Leinsamen, Hirse, Algen und Rote Beete zu Dosenfutter. Alles wird selbst gekocht und an den eigenen Hunden getestet, bevor es in Produktion geht. Schließlich wollen sie nichts verkaufen, was den Hunden nicht schmeckt. Und bedarfsdeckend muss es zudem auch sein. Vor allem die sogenannten "Barfer" bezweifeln, dass der Hund mit veganem Futter tatsächlich auch alle Nährstoffe bekommt, die er zum Überleben braucht. Der Begriff Barf steht für "Born Again Raw Feeders" und bedeutet biologisch artgerechte Rohfütterung - kurzum: frisches, rohes Fleisch in allen Formen und Facetten. Denn der Hund stammt vom Wolf ab und braucht demnach Fleisch, alles andere wäre Tierquälerei, so sieht es Frank Degenhardt. Der gelernte Bäcker betreibt einen Barf-Shop und füttert seine zwei Großpudel Sammy und Juma mit bis zu drei Kilogramm rohem Fleisch pro Tag. Zwar mögen Hunde Fleisch tatsächlich besser verdauen als Gemüse, aber ist der massive Fleischkonsum der Haustiere überhaupt noch ethisch vertretbar?
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