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Info, Wirtschaft + Konsum
made in Südwest
SWR
24.02.,
18:15 - 18:45
Infos
Originaltitel
made in Südwest
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Endlich viel Schnee - und dann geschlossen wegen Corona? Ein Albtraum für Skiliftbetreiber auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald. Mit unberechenbaren Schneeverhältnissen kämpft man hier schon lange, jetzt kommen noch ständig wechselnde Verordnungen dazu. Der Film begleitet Skiliftbetreiber am Mehliskopf im Schwarzwald und in Holzelfingen auf der Schwäbischen Alb durch einen Winter zwischen Stillstand und Massenansturm - und zeigt, wie sie Corona mit cleveren Ideen trotzen. "Man muss innovativ sein, damit man mit dem Skilift eine Zukunft hat", sagt Andreas Kern. Er betreibt das Freizeitzentrum Mehliskopf (1000 Meter Höhe) und weiß, wie sich die Klimabedingungen verändert haben. Seine Antwort: Ganzjahres-Bobbahn und Klettergarten im Sommer - und Kunstschnee für einwandfreie Pisten während der Saison. Der Corona-Winter bringt auch ihn an seine Grenzen - und macht aus dem Skilift- einen Parkplatzbetreiber. Ein Skilift auf der Alb, auf 700 Meter Höhe, das hat keine Zukunft. Jochen Gekeler hat das schon tausendmal gehört - ihn interessiert das wenig. Gemeinsam mit anderen Gesellschaftern betreibt er die Wintersport-Arena Holzelfingen. Und ist immer offen für neue Ideen: Snowfarming zum Beispiel. Als die Skilifte während des Lockdowns hätten geschlossen bleiben müssen, bewies er schwäbischen Pioniergeist. Als erster Betreiber in Deutschland vermietete er den Skilift stundenweise an Familien. Der Film begleitet die zwei Skilift-Betreiber vom Saisonstart bis in den Februar. Wie haben sie sich für den Winter gewappnet? Was bedeutet Corona, dürfen sie überhaupt aufmachen? Und er zeigt, mit welchen Alternativen und neuen Ideen die Skilifte am Laufen gehalten werden.
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